YOGA UND WAS MICH SONST SO BESCHÄFTIGT

 
 
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  • Anita ❀

Meditation; Training fürs Gehirn


Woran denkst du, wenn du das Wort "meditieren" hörst? Etwa an einen buddhistischen Mönchen, der stundenlang bewegungslos im Lotussitz verharrt und ein friedliches Lächeln auf den Lippen trägt? Oder an einen "esoterischen Hippie", der im Wald auf dem Moos sitzt und Blätter im Haar hängen hat? Um mit dem Meditieren anzufangen, brauchst du weder ein Mönch noch ein Hippie zu sein, auch eine spirituelle Praxis muss es in deinem Alltag nicht geben. Was du brauchst, ist einfach dein Gehirn und den Willen, etwas zu verändern.


Die Meditation ist nebst den Asanas (Körperhaltungen) ein sehr wichtiger Bestandteil der Yoga-Praxis. Während mit Hilfe von Asanas dein Körper stark und flexibel wird, vollbringst du beim Meditieren Veränderungen im Gehirn. Meditation ist also quasi ein Training für deinen Geist.


Ziel der Meditation ist, dass deine Gedanken aufhören dich und dein Leben zu kontrollieren. Du lernst deine Gedanken und deinen Geist zu beobachten, ohne dich mit ihnen/ihm zu identifizieren und dich in deinen Gedankenmustern zu verlieren. Wenn du dir regelmässig Zeit nimmst um zu meditieren (am besten täglich), wirst du nach und nach Veränderungen in deinem Geist bemerken. Du wirst anders mit Stress umgehen, schläfst besser, das Gedanken-Chaos schwindet und du hast eine gesteigerte Konzentration, um nur einige Vorteile zu nennen.


Also, was sollst du denn beim Meditieren tun? Am besten stellst du dir einen Wecker, zum Beispiel auf 10 Minuten. Es wird Tage geben da vergehen dieses 10 Minuten wie im Flug, an anderen fühlt es sich an wie eine Ewigkeit. Eine bekannte und beliebte Methode ist, sich einfach auf das Ein- und Ausströmen der Atmung zu konzentrieren. Beobachte deinen Atem mit grossem Interesse, als wäre es was ganz neues, versuche jede Bewegung und Empfindung in deinem Körper zu fühlen. Sei ganz im hier und jetzt, du darfst einfach mal nichts tun, der Alltag kann warten. Wahrscheinlich wirst du dabei ganz viel Neues über dich und deinen Körper entdecken. Jedesmal, wenn du von deinem Atem wegdriftest, bringst du deine Aufmerksamkeit einfach sanft wieder zurück. Eine andere Möglichkeit ist zum Beispiel, ein Mantra zu rezitieren und bei diesem zu bleiben, auch geführte Meditationen sind super, auf YouTube gibt es unzählige zu allen möglichen Themen.


Oft wird von "Monkey Mind" gesprochen, du kannst dir deinen Geist also als einen wilden Affen vorstellen, der die ganze Zeit rumbrüllt und von Ast zu Ast hüpft. Du möchtest nun versuchen, dieses Äffchen zu zähmen und zu beruhigen. Wenn du mit deinen Gedanken davon driftest, kann es manchmal eine Weile dauern, bis du dies bemerkst. Wir verlieren uns schnell in diesen Spiralen, die oft zu Teufelskreisen mutieren. Lerne, deswegen nicht ungeduldig oder gar wütend auf dich zu werden, sondern versuche, dich selbst mit viel Liebe und Hingabe zu behandeln, wie ein kleines Kind, dem du was beibringen möchtest. Übung macht den Meister, also nicht so schnell aufgeben. Mit der Zeit wirst gedankenfreie Momente erleben und diese Freiheit spüren, dein wahres ich, dass hinter deinen Erfahrungen verborgen ist.


Dein bester Freund ist der Atem, beim Meditieren aber auch im Alltag in schwierigen Situationen. . Schlüpfe in die Rolle eines Beobachters, und betrachte deinen Geist aus einer gewissen Distanz. Du wirst wohl oder übel einige Gedankenmuster finden, die dir im Leben nicht helfen, und diese gilt es zu ersetzen.

Du lernst mit der Zeit im Alltag deine Gedanken zu erkennen, somit lernst du sie auch zu lenken. Du wirst deine negativen Gedanken durch positive ersetzen, wodurch sich dein Leben sehr verändern wird. Wenn du heute die gleichen Gedanken hast wie gestern, wird sich heute und morgen nichts ändern. Zuerst musst du dich verändern, dann wird sich dein Leben verändern.


❀ ॐ



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